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Zwei Ostholsteinerinnen beim Bundesentscheid auf Platz 2

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Mascha Schmidt und Solveig Schumacher holten Silbermedaille

 

Eutin / Norderstedt (RR). Beim Landes-Vierkampf im vergangenen Herbst hatten sich zwei Reiterinnen aus Ostholstein für den Bundesentscheid qualifiziert, der in diesen Tagen in Norderstedt stattfand. Mascha Schmidt (12) aus Ahrensbök vom Reit- und Fahrverein Ahrensbök und Solveig Schumacher (12) aus Hassendorf vom Ostholsteinischen Reiterverein (ORV) Malente-Eutin holten dabei in der Mannschaftswertung die Silbermedaille und in der Einzelwertung rangierte Mascha auf Platz 3 und Solveig kam auf Platz 9.

Schumacher SolveigVglWK2012 200hDer Vierkampf der Reit- und Fahrvereine wird seit einigen Jahren ausgetragen. Dabei müssen die Teilnehmer einen drei Kilometer langen Geländelauf absolvieren, in der Schwimmhalle 50 Meter schwimmen und abschließend ihre sportlichen Leistungen mit den Pferden im Dressurviereck sowie im Springparcours zeigen.
Die Schwimmstrecke absolvierte Mascha Schmidt in der Zeit von 38,4 Sekunden, Solveig benötigte für die 50-Meter-Strecke 42,4 Sekunden. Im Geländelauf erreichte die Ahrensbökerin das Ziel in 9,39 Minuten, Solveig war nach 9,16 Minuten im Ziel. Nach der Dressur und vor dem abschließenden Springen stand es schon fest, dass das Team aus Schleswig-Holstein in der Mannschaftswertung Platz 2 belegen würde. Zusätzlich erhielt die Mannschaft aus dem nördlichsten Bundesland einen Sonderpreis für das „beste Auftreten und Herausbringen in der Dressur“. Zum Silberteam gehörten Anna-Sophie Krause (15.398 Punkte), Mascha Schmidt (12), Leo von Schmeling (12, beste Schwimmzeit bei den Jungen: 37,0 Sekunden), Solveig Helene Schumacher (12) und Niklas Bruhn (12). „Das war ein tolles Ereignis, es hat uns sehr viel Spaß gemacht“, sagte Solveig Schumacher nach ihrer Rückkehr in den heimischen Stall in Hassendorf. Mit ihren Ponys „Minos“ und „Masu le Beau“ haben Mascha Schmidt und Solveig Schumacher erneut beweisen, dass ihre Qualifikation zum Bundesentscheid im vergangenen Jahr keine „Eintagsfliege“ war. Aber, so beschreiben die beiden dann auch unisono: „Wir haben aber den gesamten Winter über hart trainiert.“ Über das Ergebnis waren dann auch der Geschäftsführer des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein (PSH), Matthias Karstens, und der Jugendwart des PSH, Kai Zobel, sehr erfreut. Beide beobachteten das Team aus Schleswig-Holstein an jedem Veranstaltungstag.
Rolf Röhling

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